Pustertaler Theatergemeinschaft

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Die Wunderübung

Komödie von Daniel Glattauer

mit
Sonja Ellemunt, Percha
Rudolf Beikircher, Oberrasen
Peppe Mairginter, Innichen

Regie & Bühne: Alfred Meschnigg


Joana und Valentin

haben sich nichts mehr zu sagen, ihre Beziehung ist am Tiefpunkt angelangt, sie wollen ihre Ehe bei einem Paartherapeuten retten. Diesen Versuch nimmt Daniel Glattauer als Grundlage für seine Beziehungskomödie „Die Wunderübung“; das zerstrittene, die Kunst des Ehekrieges bestens beherrschende Paar bringt den Berater in größte Bedrängnis. Begonnen hat die Beziehung zwischen Joana und Valentin sehr romantisch - es war Liebe auf den ersten Blick bei einem Tauchurlaub in Ägypten. Nach sechzehn Jahren Ehe sind die anfängliche Leidenschaft, das wortlose Einander-Verstehen vom Alltag überrollt worden. Sie sind empörten Anschuldigungen, beidseitigen Vorwürfen, jeder Menge Konfliktthemen, nicht verarbeiteten Kränkungen und lautstarken Streitigkeiten gewichen.

Daniel Glattauer

wurde in Wien geboren, studierte Pädagogik und Kunstgeschichte. Zunächst schrieb er drei Jahre lang für „Die Presse“, dann zwanzig Jahre für „Der Standard“ Kolumnen, Gerichtsreportagen und Feuilletons; er lebt jetzt als freier Schriftsteller in Wien.

Den Durchbruch schaffte er mit seinem 2006 veröffentlichten Roman „Gut gegen Nordwind“, einer modernen Form des Briefromans von einer durch Zufall entstandenen E-Mail-Korrespondenz zwischen einem alleinstehenden Mann und einer verheirateten Frau. Die Bühnenfassung wurde 2009 in den Wiener Kammerspielen uraufgeführt. Im selben Jahr erschien die Fortsetzung „Alle sieben Wellen“. Die Uraufführung des Theaterstücks „Die Wunderübung“   fand 2015 im „Theater der in der Josefstadt“  statt. Glattauers Werke wurden in über 30 Sprachen übersetzt.

Glattauer schreibt:

„In der turbulenten Therapiestunde gibt es für die Zuseher den großen Wiedererkennungswert. Die Mechanismen des Ehestreits mit der spezifischen Rollenverteilung – sie stichelt, er fährt drüber – sind uns im Alltag bestens vertraut, sie haben sich über die Generationen nicht verändert. Der polemische Kleinkrieg ist geradezu ein Volkssport.“

  • Aufführungen:

 
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  • OBERRASEN
  • „Kulturhaus Rasen“

  • Freitag, 26.01.2018 20 Uhr
  • Samstag, 27.01.2018 20 Uhr
  • Sonntag, 28.01.2018 17 Uhr
  • Mittwoch, 31.01.2018 20 Uhr
  • Donnerstag, 01.02.2018 20 Uhr

 
Platzreservierung (Renata Martina Messner)
Tel. +39 345 1536374
(von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 20 Uhr)
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  • FRANZENSFESTE
  • „Festung Franzensfeste“

  • Mittwoch, 07.02.2018 20 Uhr
  • Freitag, 09.02.2018 20 Uhr
  • Sonntag, 11.02.2018 17 Uhr
  • Montag, 12.2.2018 20 Uhr

 
Platzreservierung (Oskar Huber)
Tel. +39 331 5983980 oder
theatervintl@hotmail.de ____________________________

  • INNICHEN
  • „Josef-Resch-Haus“

  • Freitag, 16.02.2018 20 Uhr
  • Samstag, 17.02.2018 20 Uhr
  • Sonntag, 18.02.2018 17 Uhr
  • Mittwoch, 21.02.2018 20 Uhr
  • Donnerstag, 22.02.2018 20 Uhr

 
Platzreservierung (Peppe Mairginter)
Tel. +39 340 2710279
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Alfred Meschnigg

Villacher, Studium der Theaterwissenschaft, Pädagogik und Publizistik an der Uni Wien, hat mit der Pustertaler Theatergemeinschaft in den letzten Jahren einen speziellen Spielstil in intimer Atmosphäre entwickelt. Einige seiner Inszenierungen: „Die Eisernen“ und „… bis der Tod uns scheidet“ von Aldo Nicolaj, „Hotel zu den zwei Welten“ von Eric-Emmanuel Schmitt, „Schon wieder Sonntag“ von Bob Larbey, „Eine gute Partie“ und „Süßer die Glocken …“ von Stefan Vögel, „Der Weibsteufel“ von Karl Schönherr, „Herr, ich habe dich nicht verraten!“ von Walter Jens.

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